Vorüberlegungen

Fressen, sich lösen, schlafen, sich lösen, spielen, sich lösen, …
So sieht das Leben eines Welpen aus.

Der Mensch, bzw. die Familie, die ihn aufnehmen will, braucht – vor allem in den ersten Monaten – seeeeehr (!!!) viel Zeit und Einfühlungsvermögen, um zu erkennen, was der Welpe braucht, was in ihm vorgeht: ob er sich wohl fühlt, Angst hat, Nähe sucht, Ruhe braucht, aufmerksam und in Spiellaune ist oder sich lösen möchte. All das zeigt uns Pinscherle in seiner Sprache, Körpersprache, Mimik und Lautgebung.

Das heißt der Kleine braucht einen oder mehrere geeignete Ruheplätze, einen Ort, wo er ungestört fressen kann (Futterritual) und ausgedehnte Bereiche im Haus und draußen, wo er (mit einem Menschen) spielen und toben kann, ohne dass er ein Nein nach dem anderen zu hören bekommt und schließlich dieses Nein für seinen Namen hält.

Der sensibelste Punkt in den ersten Tagen ist sicherlich die Wahl des Schlafplatzes. Das Pinscherle wird aus der kuschelig warmen Nähe zu seinen Wurfgeschwistern herausgerissen und in eine ihm fremde Umgebung gebracht. Deshalb braucht er, wenn er keinen Psychoschock erleiden soll, die Nähe zu seiner neuen Familie. Da gibt es im Prinzip zwei Möglichkeiten. Entweder schläft der Mensch neben Pinschers Schlafstelle oder Pinscher im Körbchen neben dem Bett seines Menschen. Hat Pinscherle sich eingelebt, kann man den Abstand zwischren beiden Schlafplätzen langsam größer werden lassen.

Lässt man seinem Pinscher die freie Wahl, entscheidet er sich wahrscheinlich für den Platz im Bett unter der Bettdecke.

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